Canada: Ärztlicher Chef einer  PCR-Test-Firma nennt die Maßnahmen "tödlich, falsch und empörend"

Am 17. November erschien in den sozialen Medien ein Video, das als private Audioaufzeichnung einer Sitzung beschrieben wird, die letzte Woche in Alberta, Kanada, stattfand. Man hört die britische Stimme eines Dr. Roger Hodkinson, der die Covid-19-Maßnahmen als tödlich, falsch und "empörend" bezeichnet.
Dr. Hodkinson ist der Vorsitzende des Komitees des Royal College of Physicians and Surgeons in Ottawa, CEO eines großen privaten medizinischen Labors in Edmonton, Alberta, und Vorsitzender eines Unternehmens für medizinische Biotechnologie, das einen Covid-19-Test verkauft.

Hier ist die vollständige Niederschrift seiner Äußerungen:

"Ich danke Ihnen vielmals. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass ich die Gelegenheit habe, in dieser sehr wichtigen Angelegenheit zu Ihnen zu sprechen. Was ich sagen werde, ist Laiensprache, und zwar unverblümt. Es ist ein Widerspruch, und damit Sie mich nicht sofort für einen Quacksalber halten, werde ich meine Referenzen kurz umreißen, damit Sie verstehen können, woher ich in Bezug auf die Wissensbasis in Bezug auf das Thema komme.

Ich bin Facharzt für Pathologie, wozu auch die Virologie gehört. Ich wurde an der Universität Cambridge im Vereinigten Königreich ausgebildet. Ich bin der Ex-Präsident der Pathologie-Sektion der Ärztekammer. Zuvor war ich Assistenzprofessor an der medizinischen Fakultät und habe viel gelehrt. Ich war Vorsitzender des Prüfungsausschusses für Pathologie des Royal College of Physicians of Canada in Ottawa, aber mehr noch, ich bin derzeit Vorsitzender eines Biotechnologieunternehmens in North Carolina, das den COVID-19-Test verkauft.
Und [unhörbar] könnte man sagen, ich weiß ein wenig über all dies. Die Quintessenz ist einfach die folgende:

Es gibt eine völlig unbegründete öffentliche Hysterie, die von den Medien und Politikern angetrieben wird. Es ist empörend. Das ist der größte Schwindel, der je einer ahnungslosen Öffentlichkeit angetan wurde. Es gibt absolut nichts, was getan werden kann, um diesen Virus einzudämmen. Außer dem Schutz älterer, verletzlicherer Menschen. Man sollte es als nichts anderes als eine schlimme Grippesaison betrachten.

Dies ist nicht Ebola. Es ist nicht SARS. Es ist Politik, die Medizin spielt, und das ist ein sehr gefährliches Spiel. Es sind keinerlei Maßnahmen erforderlich, außer dem, was letztes Jahr geschah, als wir uns unwohl fühlten. Wir sind zu Hause geblieben, wir haben Hühnernudelsuppe genommen, wir haben Oma nicht besucht, und wir haben entschieden, wann wir wieder an die Arbeit gehen würden. Wir brauchten niemanden, der es uns sagte.

Masken sind völlig nutzlos. Es gibt keinerlei Beweise für ihre Wirksamkeit. Papiermasken und Stoffmasken sind schlicht und einfach ein Gehorsamssignal. Sie werden die meiste Zeit nicht einmal effektiv getragen. Das ist völlig lächerlich. Diese unglücklichen, ahnungslosen Menschen zu sehen - ich sage das nicht im abwertenden Sinne -, diese Menschen wie Lemminge herumlaufen zu sehen, die ohne jede Wissensbasis gehorchen, wenn man ihnen die Maske aufs Gesicht setzt.

Eine soziale Distanzierung ist auch deshalb nutzlos, weil Covid durch Aerosole verbreitet wird, die sich etwa 30 Meter vor der Landung ausbreiten. Isolierungen haben solch schreckliche unbeabsichtigte Folgen gehabt. Überall sollte morgen geöffnet werden, so wie es auch in der Erklärung von Great Barrington steht, die ich vor diesem Treffen in Umlauf gebracht habe.

Und ein Wort zu den Tests: Ich möchte betonen, dass es meine Aufgabe ist, auf Covid zu testen. Ich möchte betonen, dass positive Testergebnisse, unterstrichen in Leuchtfarbe, keine klinische Infektion bedeuten. Es treibt lediglich die öffentliche Hysterie an, und alle Tests sollten aufhören. Es sei denn, Sie haben ein Atemwegsproblem im Krankenhaus.

Alles, was getan werden sollte, ist, die Schwachen zu schützen und ihnen allen in den Pflegeheimen, die die dort betreut werden, täglich 3000 bis 5000 internationale Einheiten Vitamin D zu verabreichen, was nachweislich die Wahrscheinlichkeit einer Infektion radikal verringert.

Und ich möchte Sie alle daran erinnern, dass nach den eigenen Statistiken der Provinz das Risiko, unter 65 Jahren zu sterben, in dieser Provinz bei einem von 300.000 liegt. Einer von 300.000.

Sie müssen das in den Griff bekommen. Das Ausmaß der Reaktion, die Sie ohne jegliche Beweise unternehmen, ist angesichts der Konsequenzen, die sich aus dem von Ihnen vorgeschlagenen Vorgehen ergeben, völlig lächerlich. Alle Arten von Selbstmorden, Geschäftsschließungen, Beerdigungen, Hochzeiten usw. - es ist einfach unerhört!

Es ist nur eine weitere schlimme Grippe, und Sie müssen sich darüber im Klaren sein. Lassen Sie die Leute ihre eigenen Entscheidungen treffen. Sie sollten sich völlig aus dem medizinischen Geschäft heraushalten. Sie werden vom Chefarzt der Gesundheitsbehörde dieser Provinz in die Irre geführt. Ich bin absolut empört darüber, dass dies auf diesem Niveau erreicht wird.  Morgen sollte das alles aufhören. Ich danke Ihnen vielmals."


 

Glauben Sie den Daten des Robert-Koch-Institutes ?

 

Wenn ja, dann können Sie beruhigt sein. Wenn vermehrt schwere Atemwegserkrankung (SARI) aufträten, würde das RKI sie hier darstellen (siehe Grafik). Bisher waren es durchweg weniger als in den Vorjahren. Das sind die offiziellen Daten.

 

Übrigens: In Deutschland haben wir 30.324 Intensivbetten. Davon sind 228 mit COVID-19 Patienten belegt. Das sind weniger als 0,8%. Ob dabei auch noch andere Krankheiten eine wesentliche Rolle spielen, bleibt verborgen.
Coronaviren waren schon immer mit etwa 5-15% dabei. Sie wurden nur nie dargestellt. Erst in diesem Jahr hält das RKI sie aus verständlichen Gründen für berichtenswert. Covid-19-Fälle wurden natürlich auch bei Klinikpatienten ab März 2020 besonders beachtet. Zu Beginn dieses Aufmerksamkeits-Hype stieg deren Anteil unter den SARI-Fällen kurzzeitig bis ca. 28% und wird jetzt mit unter 5% beziffert. Andere Erreger wurden entsprechend weniger gefunden. (Man findet nur, was man sucht.)
Zur Erinnerung: die meisten Atemwegsviren mutieren schnell, passen sich gut an und sind deshalb jedes Jahr "neu".

 

Ca. 80% der Bevölkerung haben offenbar eine langfristig wirksame, breite zelluläre Kreuzimmunität (T-Lymphozyten) gegen viele von ihnen. Die jährlichen Kontakte mit neuen Varianten frischen diese breite Immunität jeweils auf. Wen aber die Grippewelle trotzdem erwischt - egal ob Influenza, Corona oder andere, dessen Immunsystem wird trainiert und bekommt ein Update.
Während der akuten symptomatischen Phase sollte man sich dann körperlich schonen, um Organschäden zu vermeiden. Organschäden, von denen wir jetzt bei Covid-19 auch hören, sind bei vielen Viren möglich. Es sind nämlich weniger die Viren, als vielmehr die gestörten Immunreaktionen, die den Schaden anrichten.
Die Zeit mit Krankheitssymptomen ist auch die Zeit, in der man andere anstecken kann. ALLE sollten ein solidarisches Verständnis dafür haben, dass man mit laufender Nase, Halsschmerzen oder anderen  typischen Erkältungssymptomen nicht zur Arbeit oder zum Unterricht geht, sondern sich zu Hause auskuriert - auch um andere nicht anzustecken. Es könnten ja welche dabei sein, die geschwächt sind, und denen man diese Anstrengung nicht (mehr) zumuten kann. (Grafik RKI)

17.8.2020  


Kein Lehrer in Bayern infiziert?

Am 8.9.2020 teilt die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml mit, dass von den bisher über 20.000 getesteten Lehrkräften nur 22 ein positives Testergebnis erhalten haben, was einem prozentualen Anteil von 0,1% entspricht. ( pos. prädiktiver Wert bei niedriger Prävalenz)

Selbst wenn man von optimaler Spezifität (99,9%) der Tests ausgeht, heißt das, dass praktisch keiner der 20.000 Lehrkräfte ein echt-positives Testergebnis erhalten hat. Geht man davon aus, dass die Stichprobe von über 20.000 Lehrkräften für die Gruppe der 25-65 Jährigen einigermaßen repräsentativ ist, gibt es in dieser Personengruppe also zumindest in Bayern aktuell keine Infektionen mehr.

Absurderweise hat Bayern trotz eines solchen Ergebnisses eine Maskenpflicht im Unterricht für Schüler und Lehrkräfte ab der 5. Klasse eingeführt.



Das RKI zeigt:  Mehr Tests = mehr falsche Ergebnisse, aber keine Infektionen.

Und immer noch tun die Leitmedien und die Politik so, als wäre eine Infektion das Gleiche wie ein positiver Test! Alle Maßnahmen werden mit falschen Testergebnissen begründet. Lassen Sie sich diesen Betrug nicht gefallen! Hier alle Folien der Auswertung von Werner Bergholz.  (18.8.2020)

 

Hier sehen Sie und können ggf. selber beim British Medical Journal berechnen, wie viel Prozent der Tests bei einer Prävalenz (pre-test probability) von 1% falsch positiv sein werden. (Klick auf das rechte Bild .) https://www.bmj.com/content/369/bmj.m1808


WER DREIMAL LÜGT...

 

WHO: "SARS-Variante" bei 214 Dänen und anderswo entdeckt

Die WHO bereitet die Welt möglicherweise auf ein neues Angst-Virus vor. Nach Vogel-, Schwein- und Fischmarkt sollen jetzt Nerze im Norden Jütlands das Sprungbrett für die Seuche sein. Wird das Covid-21? Hellseher und Impfinvestor Bill Gates im Juni: "We have to prepare for the next one. That -you know i´d say it - will get attention this time!"

 

Die WHO spricht von "Fällen", nicht von Krankheit. Hier einige Passagen aus dem Text (blau) und meine Hinweise (schwarz) dazu. Der ganze Text steht bei der WHO. 

 

Seit Juni 2020 wurden in Dänemark 214 Fälle von COVID-19 beim Menschen mit SARS-CoV-2-Varianten in Verbindung mit Zuchtnerzen identifiziert, darunter 12 Fälle mit einer einzigartigen Variante, die am 5. November gemeldet wurden. (Bemerkung: 202 „Fälle“ hatten offenbar eine nicht einzigartige Variante.) Alle 12 Fälle wurden im September 2020 in Nordjütland, Dänemark, identifiziert. Die Fälle schwankten im Alter zwischen 7 und 79 Jahren, wobei acht Fälle einen Zusammenhang mit der Nerzfarmindustrie aufwiesen und vier Fälle aus der lokalen Bevölkerung stammten. (4 „Fälle“ hatten keinen Kontakt mit Nerzen. ACHTUNG, es wird von „Fällen“ gesprochen ohne etwas über die Art der Fallfindung oder gar über Symptome oder Erkrankungen zu erwähnen.)

Vorläufige Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese spezielle nerzassoziierte Variante, die sowohl in den Nerzen als auch in den 12 menschlichen Fällen identifiziert wurde, eine mäßig verminderte Empfindlichkeit gegenüber neutralisierenden Antikörpern aufweist. ( Man macht Angst mit Vermutungen: Vorläufige Ergebnisse deuten darauf hin... Was bedeutet verminderte Empfindlichkeit? Welche neutralisierenden AK?)

SARS-CoV-2, das Virus, das COVID-19 verursacht, wurde erstmals im Dezember 2019 beim Menschen identifiziert. Bis zum 6. November hat es mehr als 48 Millionen Menschen befallen und weltweit über 1,2 Millionen Todesfälle verursacht. Obwohl angenommen wird, dass das Virus von Fledermäusen abstammt, sind der Ursprung des Virus und der Zwischenwirt(e) von SARS-CoV-2 noch nicht identifiziert worden. (Die Drohung: Ihr wisst ja, SARS-CoV-2 ist sehr gefährlich...!)

Und SARS CoV-2 kann plötzlich von allen Seiten auf uns springen:)

Die verfügbaren Beweise deuten darauf hin, dass das Virus vorwiegend durch Atemtröpfchen und engen Kontakt zwischen Menschen übertragen wird, aber es gibt auch Beispiele für die Übertragung zwischen Menschen und Tieren. Mehrere Tiere, die mit infizierten Menschen in Kontakt gekommen sind, wie z.B. Nerze, Hunde, Hauskatzen, Löwen und Tiger, wurden positiv auf SARS-CoV-2 getestet. ( Es ist nicht bewiesen, dass die von Art zu Art gesprungen sind. Wenn der Test nicht spezifisch ist, reagiert er überall positiv.)

Nerze wurden infiziert, nachdem sie mit infizierten Menschen in Kontakt gekommen waren. Nerze können als Reservoir von SARS-CoV-2 fungieren, indem sie das Virus zwischen sich weitergeben, und stellen ein Risiko dar, dass das Virus vom Nerz auf den Menschen überspringt. Menschen können dieses Virus dann innerhalb der menschlichen Bevölkerung übertragen. Zusätzlich kann es zu einem Spill-back (Übertragung von Mensch zu Nerz) kommen. Es ist nach wie vor besorgniserregend, wenn ein Tiervirus auf die menschliche Population überspringt oder wenn eine Tierpopulation zur Vermehrung und Verbreitung eines den Menschen befallenden Virus beitragen könnte. Wenn sich Viren zwischen menschlichen und tierischen Populationen bewegen, kann es zu genetischen Veränderungen des Virus kommen. Diese Veränderungen können durch Sequenzierung des gesamten Genoms identifiziert werden, und wenn sie gefunden werden, können Experimente die möglichen Auswirkungen dieser Veränderungen auf die Krankheit beim Menschen untersuchen.

Bisher haben sechs Länder, nämlich Dänemark, die Niederlande, Spanien, Schweden, Italien und die Vereinigten Staaten von Amerika, der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) SARS-CoV-2 in Zuchtnerzen gemeldet.

 

Hier werden Spekulationen und normale natürliche Prozesse kombiniert und als "besorgniserregende" Vorgänge mit Angstmache verbunden. Dabei ist es nichts als eine biologische Banalität, dass Viren sich laufend ändern müssen, damit sie sich bei neuen Wirten vermehren können. Deren Immunsystem muss dabei jeweils wieder lernen. Das führt zu Infektionssymptomen. Ob es auch zu ernsteren Schädigungen führt, hängt von der bestehenden Immunkompetenz der Wirte ab. Bei Immunschwäche und bei starker allgemeiner Körperschwäche (z.B. im hohen Alter - aber nicht bei jedem alten Menschen) kann das einzelne Infizierte überfordern und auch töten. Das erleben wir jedes Jahr. Viren, die ihre Wirte umbringen, haben in der Natur wenig Chancen sich nennenswert zu verbreiten und zu vermehren. Unsere und der Nerze Immusysteme kennen das seit Tausenden von Jahren!

Trotzdem wurden in Dänemark jetzt 17 Millionen Nerze getötet.

Asymptomatische-Präsymptomatische-Symptomatische-Infektiöse

Versuch einer Klarstellung im babylonischen Corona-Chaos

 

Vorab gesagt: Ich halte die Differenzierung zwischen präsymptomatischen und asymptomatischen Stadien für Haarspalterei.

 

Bei Asymptomatischen wie bei Präsymptomatischen handelt es sich um Menschen, die sich gesund fühlen. In beiden Fällen ist es aber möglich, dass den Betroffenen „Viren über die Schleimhaut huschen“, wie es ein bekannter virologischer Entertainer 2014 einmal treffend formuliert hat.

Ob es präsymptomatische Fälle werden, oder asymptomatische Fälle bleiben, kann man immer erst hinterher entscheiden. Nämlich dann, wenn Symptome aufgetreten sind , oder dann, wenn nach einer festzusetzenden Beobachtungszeit immer noch keine vorhanden sind.

Es kommt also darauf an, ob während der Latenzzeit (die Zeit, wo Viren huschen und nichts zu spüren ist) oder der Inkubationszeit (die Zeit, wo Viren huschen bis etwas zu spüren ist) eine Ansteckungsfähigkeit besteht.

Von Ansteckungsfähigkeit ist nicht auszugehen, solange nur Viren über Schleimhäute huschen.

Denn eine Infektion und auch Infektiosität sind mindestens abhängig von zwei Faktoren:

Der Infektionsdosis und der Kompetenz und Präsenz der individuellen Immunantwort.

Erstere behaupten einige mit dem Ct-Wert quantifizieren zu können.

Die Korrelation zwischen Zyklenfrequenz (Ct-Wert) und Anzüchtbarkeit von Viren halte ich zwar für eine stochastisch interessante Beobachtung, sie reicht aber nicht aus, um damit einschränkende Maßnahmen des Seuchenrechts zu begründen.(s.o.) Die individuelle Immunität hingegen ist nicht im Voraus bestimmbar. Konsequenzen nach dem IFSG kann es zum Schutze vor Ansteckungen erst bei symptomatischen Patienten geben, bei denen eine Virusausscheidung sehr wahrscheinlich ist. Aber das wissen wir ja alle längst.

Wenn der Test nicht wäre ...

 

Liebe Juristen, liebe Freunde der evidenzbasierten Medizin,

meine Bitte ist, dass Sie sich die anhängenden Fragen ansehen und - wenn Sie wollen/können -

dabei helfen, einen Klärungsprozess auf europäischer und nationaler Ebene einzuleiten.

Wir müssen dafür sorgen, dass die medizinische Basis aller Maßnahmen, nämlich die verwendeten PCR-Tests, juristisch wirksam hinterfragt werden können. Eine wissenschaftliche tragfähige Basis dazu wird uns bisher meines Erachtens von den Verantwortlichen auf europäischer (Kommission EMA, ECDC?) wie auf nationaler Ebene (G-BA, IQWIG?) vorenthalten. 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

  • die Europäische Union, als Koordinatorin vieler Gesundheitsschutzmaßnahmen, unterstützt durch ihre Fachagenturen, hat in der Covid-19 - Krise eine moralische, gesetzliche und politische Pflicht, das Vorsorgeprinzip zu wahren.
  • Dazu gehört unabdingbar, dass die zuständigen europäischen Agenturen und Behörden die Aussagekraft, die möglichen Schäden und den erhofften Nutzen von Medizinprodukten abwägen, die in Europa zur Einschätzung der epidemiologischen Lage verwendet werden.
  • Die dafür erforderlichen wissenschaftlichen Untersuchungen fehlen jedoch weitestgehend.
  • Die unterschiedlichen Teststrategien und die hierbei verwendeten Medizinprodukte wurden ohne die sonst erforderlichen Zulassungsvoraussetzungen im Rahmen einer Notfall-Nutzung (emergency use) toleriert. Sie sind für medizinische Diagnostik nicht zugelassen. Labore können ihre eigenen Tests zusammenstellen und als „inhouse Tests“ nutzen. Hiervon wurde europaweit intensiver und vielfältiger Gebrauch gemacht. Eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse ist deshalb nicht gegeben.
  • Somit wird der Öffentlichkeit und den sie vertretenden demokratischen Gremien unter dem Vorwand einer Notlage ein wissenschaftlich aussagefähiges Instrument vorenthalten, um eine solche Notlage auf einer validen wissenschaftlichen Basis überhaupt erst festzustellen und pflichtgemäß regelmäßig und kurzfristig zu überprüfen.
  • Die Ergebnisse der bisher „wilden“ Testungen waren und sind weiterhin jedoch die Grundlage für zahlreiche einschneidende Einschränkungen gesetzlich garantierter Freiheitsrechte.
  • Staatlichen Behörden obliegt in diesen Fällen die Beweislast für die Notwendigkeit, Angemessenheit und Alternativlosigkeit ihrer Maßnahmen. Das wird bisher sträflich bis grob fahrlässig vernachlässigt, weil es vermieden wurde, die Aussagekraft der Testungen in Bezug auf Krankheiten und deren Ausbreitung zu überprüfen.
  • Ein Virus, welches in benachbarten Regionen und bei vergleichbaren Populationen eine unterschiedliche Pathogenität aufweist, müsste erst noch erfunden werden. Trotzdem unterscheiden sich Testerergebnisse regional und/oder national erheblich.
  • Ausserdem weisen die Testungen lediglich definierte Virussequenzen nach, die inzwischen offenbar bei zahlreichen hundertfach mutierten SARS-Virus-Abkömmlingen zu finden sind, ohne dass es irgendwelche validen Hinweise für deren jeweilige Pathogenität und Ausbreitungcharakteristik gibt.
  • Wegen der damit verbundenen Konsequenzen für Einschränkungen, Auflagen und Freizügigkeit für die Menschen in Europa ist es ein Gebot der Sorgfaltspflicht, die hier aufgeworfenen Fragen wissenschaftlich und transparent zu klären.
  • Die Ergebnisse wären auch besonders wichtig, um festzustellen, ob ein Ad-hoc- Impfstoff mit allen damit verbundenen Risiken indiziert ist und die damit verbundenen Risiken vertretbar sind, wie die Europäische Kommission derzeit ohne Datenbasis verlautbaren läßt.
  • Um die epidemiologische Bewertung von SARS-CoV-2 Infektionen in Europa richtig zu verstehen, benötigen wir weitere Informationen.                                                                       

Schlüsselfragen sind:

  1. Sind Sie den Gründen nachgegangen, weshalb die Case Fatality Rate (CFR ), also der Anteil der Todesfälle unter positiv Getesteten, so große nationale Unterschiede aufweist?
    • Wenn ja:  Wo werden diese Auswertungen gesammelt und ausgewertet und wie werden deren Ergebnisse ggf. bewertet?
    • Wenn nein:  Bis wann und wie will die EU , angesichts des von ihr geduldeten emergency use von nicht im üblichen Verfahren zugelassenen PCR-Tests, dieser Frage in der erforderlichen wissenschaftlichen Qualität nachkommen?
  2. Welche Verzerrungen verursachen die national sehr unterschiedlichen Teststrategien als wissenschaftliche und rechtliche Grundlage für die Bewertung der jeweiligen epidemiologischen Lage und damit für die Bemessung von Einschränkungen der Freiheitsrechte der Einwohner in den EU-Mitgliedsstaaten?
  3. Welche Untersuchungen und Ergebnisse gibt es, durch die Unterschiede bei den verwendeten Testprodukten und/oder -verfahren oder eine unterschiedliche Durchführungspraxis als Ursache für die regionalen bzw. nationalen Unterschiede ausgeschlossen werden können?

Auch wenn Sie diese essentiellen Fragen nicht beantworten können oder wollen, werden wir das notieren und versuchen die Interessen der durch widersprüchliche Verfahren, Regelungen und Maßnahmen betroffenen Menschen auf allen Rechtsfeldern zu unterstützen.

 

Dr. Wolfgang Wodarg

 

Facharzt für Innere Medizin -Lungen- und Bronchialheilkunde

Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin

Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen - Sozialmedizin

 



KRIEG GEGEN EINEN JOKER

von Wolfgang Wodarg

 

Der Krieg gegen einen Joker                                                                           

Die Pharma-Industrie und ihre Virologen versuchen derzeit, aus durchsichtigen Gründen, den Erreger SARS-CoV2 als stabilen Feind zu definieren. Für den "Krieg gegen das Virus" braucht man die Gefahr in Form einer Stachelkugel. Eine "coronafreie Welt" ist das erklärte Ziel des impf-besessenen Bill Gates und seiner politischen Freunde. Auch in Hinblick auf eine mögliche Impfung versucht man, uns die Illusion eines klar definierbaren Gegners in der Welt der Viren einzureden. Denn das ist die Voraussetzung für das Geschäft mit der Testerei und die staatliche Durchsetzung einer weltweiten und für die Impfstoffhersteller risikolosen Impforgie. Heute, am 4.5.2020 findet eine Online-Geberkonferenz zur "Schaffung einer coronafreien Welt" (ARD-Tagesschau) statt und Kanzlerin Merkel verspricht Milliarden unserer Steuergelder dafür hinzugeben.

Aus wissenschaftlicher Sicht handelt es sich bei allen diesen Bemühungen -schonend ausgedrückt- um gefährliche Irrwege. Ich spreche hier noch nicht von den Profiteuren dieses Irrsinns.

 

Leben ist nicht trivial und kalkulierbar

Es ist völlig sicher, dass sich auch das SARS-Virus laufend und in großer Geschwindigkeit ändert. Und was nützt eine Impfung gegen etwas, das sich längst unkalkulierbar geändert hat?

Auch unser Immunsystem reagiert unvorhersehbar. Kreuzimmunitäten? Immungedächtnis?  Die Spezifität und Aussagekraft von Tests ist schnell vergänglich. Ebenso die Wirkung eines Impfstoffes.

Deshalb sind Immunitätsnachweise eine Farce und wenn sie Gesetz werden sollten, eine gesundheitlich nicht begründbare Schikane.

Aus dem gleichen Grund sind Massenimpfungen gegen respiratorische Viren ein riskanter Nonsens und ggf. Körperververletzung. Bei sich rasch wandelnden Erregern ist -wie bei der Influenza-Impfung der Impferfolg Glückssache. Erst hinterher kann festgestellt werden, ob die Geimpften besser dran waren als die Nichtgeimpften. Das bleibt ein gutes Geschäft, da eine evidenzbasierte vorherige Nutzenprüfung natürlich nie möglich sein wird. Bisher war es ausserdem so, dass sich andere Viren freuen und ausbreiten, wo einer Virusart durch Impfung das Leben schwerer gemacht wurde.

 

Die Wuhan -Viren sind längst Schnee von gestern.

Es geht um die extrem hohe Mutationsrate von RNA Viren, zu denen auch SARS-CoV2 gehört.

Die Rate wird eindrucksvoll von der Webseite CoV-Glue, „ Amino acid analysis for the SARS-CoV-2 pandemic“ demonstriert, die für SARS-CoV2 in einen sehr kurzen Zeitraum von ca. 4 Monaten

  • 7237 nicht-synonyme, d.h. Aminosäure verändernde Mutationen (replacements),
  •  6 Insertions (Einfügen von zusätzlichen Basen) und
  • 87 Deletions (Wegfall von Basen in der Gensequenz) in gefundenen Gen-Sequenzen beschreibt. .

Das ist für ein Genom, dass selbst nur aus ca. 30.000 Basen besteht eine enorme Anzahl von Mutationen, Insertionen und Deletionen in kürzester Zeit. Und das sind nur die Daten von ein paar Tausend SARS-CoV2 Viren, die man sequenziert hat. Die Natur kennt viele, viele weitere.

Nicht-synonyme Mutationen führen dazu, dass andere Aminosäuren in die Proteine des Virus eingebaut werden. Diese verändern so die chemischen Eigenschaften dieser Proteine. Diese Mutationen akkumulieren innerhalb von Wochen(!), wie die Daten zeigen.

Insertions und Deletions sind von besonderer Bedeutung, da sie u.a. zu einem Frameshift führen können, bei dem die gesamte nachfolgende Kette anders gelesen wird. Es kommen synonyme Mutationen hinzu, die zwar die Primärstruktur der SARS-CoV2 Proteine nicht ändern, aber dennoch eine Rolle in der Diagnostik spielen können. Es gibt ausserdem noch viele offene Fragen zu weiteren Effekten von synonymen Mutationen.

Zweifeln am PCR Test, bestanden von Anfang an: Li et al., “Stability Issues of RT-PCR Testing of SARS-CoV-2 for Hospitalized Patients Clinically Diagnosed with COVID-19.”, J Med Virol. 2020 Mar 26. doi: 10.1002/jmv.25786,

 

Momentaufnahmen einer unendlichen Geschichte

Ein wesentliche Punkt ist auch, dass die bislang sequenzierten SARS-CoV2 Viren einen extrem kleinen Ausschnitt der Natur zeigen. Im Verhältnis zum Gesamtgenom aller Coronaviren in allen Menschen fällt dieser Ausschnitt kaum ins Gewicht. Man darf auch nicht vergessen, es gibt nicht nur SARS-CoV2, sondern weiterhin auch andere humane Coronaviren - und die mutieren auch. Sonst wäre man ja nicht irgendwann beim SARS-CoV2 Virus gelandet.

Computer-Analysen, z.B. zu Stammbaum von SARS-CoV2 (phylogenetische Analyse), sind auf Basis dieses extrem kleinen Ausschnitts der Natur, wie sie heute existiert, sehr problematisch. Die letzten 15 Jahre hat man Coronaviren kaum betrachtet, weder beim Mensch noch beim Tier. Der weitaus überwiegende Teil der Coronavirus Gensequenzen in den Datenbanken stammt aus den letzten 4 Monaten oder ist 15 Jahre alt.

Die Kritik daran ist nicht neu, insbesondere an der sehr inhomogenen geographischen Verteilung der gefundenen Gensequenzen, vgl. Mavian et al, “Regaining perspective on SARS-CoV-2 molecular tracing and its implications”, medrxiv, 20.3.2020, : “However, in a new tree inferred just one week later, when more than 135 new full genome sequences were made available on GISAID (Figure S2), the direct link between Germany and Italy has disappeared due to the additional clustering of previously unsampled sequences from Portugal, Brazil, Wales and Netherland (Figure 2b).”

 

Zoonose? Ein überflüssiger Kampfbegriff, denn der Mensch ist auch ein Zoon.

Einige Veröffentlichungen sprechen davon, dass Haplotypen (also genetische Muster) von SARS-CoV2 schon wieder verschwunden sind, d.h. nicht mehr bei neu sequenzierten Basenfolgen gefunden werden. Auch SARS(1) ist seit langem wieder verschwunden. Welchen Sinn macht dann ein genetischer Abstand zwischen zwei Gensequenzen?

Doch die Virologie tut das, was sie die letzten 30 Jahre gemacht hat. Sie findet eine virale Gensequenz, die sie noch nicht kannte und erklärt das neu entdeckte Virus zum Todesvirus. Damit das funktioniert braucht sie die Zoonose-Hypothese. Ohne die geht es nicht!

Denn nur dank dieser Hypothese, dass ein Erreger Ende 2019 neu von einem tierischen Wirt auf den Menschen in Wuhan auf dem Fischmarkt übergegangen sei, kann man pauschal eine erhöhte Pathogenität (= ein erhöhtes Potential krank zu machen) unterstellen. Der Erreger sei für den Menschen neu, deshalb hätten die Menschen, im Gegensatz zu den ursprünglichen Wirtstieren, keine Gelegenheit gehabt, sich an den neuen Erreger zu adaptieren.

Dieses Vorgehen funktioniert auch deshalb so gut, weil man immer von schwerstkranken Patienten ausgeht, die dann auch zumeist an mehreren Krankheiten leiden (multimorbid), und Menschen ohne oder mit schwachen Symptomen nicht testet. Und sofort hat man den scheinbaren Beweis, dass positiver Test und Tod Hand in Hand gehen.

Als Beweis dafür halten Drosten, Wieler & Co. zwei Gensequenzen hoch, eine von einem tierischen Coronavirus und eine von einem humanen Coronavirus und verweisen auf den großen genetischen Abstand. Diese Behauptung kann man deshalb so einfach aufstellen, da es für alles was dazwischen liegt keine Daten gibt. Niemand hat in der notwendigen Dichte tierische und humane Coronaviren in den letzten 15 Jahren vermessen.

Eine sehr großen Anzahl an SARS-CoV2 positiven Menschen zeigen keine oder nur milde Symptome. Als Anteil asymptomatischer Menschen, die keine Symptome zeigen, werden 50 – 70% genannt. Das geht nicht, ohne dass das Immunsystem auf das Virus vorbereitet gewesen ist. Das legt eine kontinuierliche Entwicklung bis zu SARS-CoV2 (und seiner vielen Varianten) nahe.

 

Wer von Ursprung redet, zeigt damit nur, wo er angefangen hat zu denken.

Es gibt zunehmend auch phylogenetischen Analysen, die versuchen, aus den zahlreichen unterschiedlichen Gensequenzen einen anderen Stammbaum aufzubauen, gegen die Hypothese SARS-CoV2 sei Ende 2019 neu durch Zoonose entstanden.

Analysen dieser Art sind aufgrund des sehr kurzen Sample-Zeitraums problematisch. Jedoch mehr hat man derzeit nicht. Dazu kommt, dass der Nullpunkt, also die Referenzsequenz gegen die man Mutationen bewertet, beliebig gewählt ist. Man hat lediglich in China mit dem neuen PCR Test angefangen zu messen und dort auch die ersten Gensequenzen generiert. Erst danach hat man das in anderen Teilen der Welt getan. Was eine Vorwärts- und was eine Rückmutation ist, ist eine relative Aussage im Verhältnis zur Referenzsequenz. Die vermeintliche Ausbreitung spiegelt nur die geographische Abfolge der Tests wieder. Das nutzen die Panikmacher bei Johns Hopkins und anderswo trotzdem weiterhin.

 

Man sollte das Bild eines "Stammbaumes" endlich aufgeben -

das Bild rekursiver Netze erscheint passender.

Die Diversität von SARS-CoV2 ist so groß, dass sich schon in kleinen Samples Cluster bilden. Eine eindeutige Zuordnung, wie der Virus nach New York gekommen ist, ist nicht mehr möglich. Vgl.

Gonzalez-Reiche et al., “Introductions and early spread of SARS-CoV-2 in the New York City area”, April 16, 2020., medxriv: “Phylogenetic analysis of 84 distinct SARS-CoV2 genomes indicates multiple, independent but isolated introductions mainly from Europe and other parts of the United States. Moreover, we find evidence for community transmission of SARS-CoV2 as suggested by clusters of related viruses found in patients living in different neighborhoods of the city.”

Diese Cluster müssen sich in den USA in den letzten 3 Monaten gebildet haben. Es sei denn, SARS-CoV2 und alles was zu SARS-CoV2 führte, ist wesentlich älter.

Alternative Interpretationen derselben Daten(!) aus den Gen-Datenbanken legen nahe, dass SARS-CoV2 sich schon seit 40+ Jahren beim Menschen verbreitet. Vgl. Chaw et al., “The origin and underlying driving forces of the SARS-CoV-2 outbreak”, April 14, 2020, bioxriv:

“We have to point out that the TMRCA estimation is strongly influenced by the genome sampling scheme. Since the earliest available genome was sampled on 12/24/2019 almost one month after the outbreak, the real origin of the current outbreak may actually be earlier than our estimation.”

“Assuming a synonymous substitution rate of 2.9x10-3/site/year, the recombination was estimated to have occurred approximately 40 years ago (95% HPD : 31-69 years; divergence time (t) = divergence (dS)/(substitution rate x 2 x 3), considering dS in RBD is 3-fold of genome average). The amino acids in the RBD region of the two genomes have been maintained by natural selection ever since, while synonymous substitutions have been accumulated. If this is true, SARS-CoV-2 may have circulated cryptically among humans for years before being recently noticed.”

Das sind sehr aktuelle Auswertungen und es bleibt abzuwarten, ob dieses Preprint es durch den vielgerühmten Peer-Review Prozess schafft, mit dem die Wissenschaft sich selbst und den Stand der Kenntnis „reguliert”.

 

Was Glyphosat für die Felder sind Virostatika für den Menschen

Viren sind vermutlich genauso alt wie Bakterien. Das Immunsystem der Wirbeltiere ist als Einziges in der Lage den Körper mit den immer neuen Virenvarianten zu harmonisieren. Genau dazu ist es im Rahmen der Evolution entstanden. Die Gruppe der Wirbeltiere entstand vor etwa 500 Millionen Jahren und das Konzept des Immunsystems ist möglichweise noch älter. 500 Millionen Jahre entwickelte sich das Immunsystem der Wirbeltiere, an dessen vorläufigen Endpunkt der Mensch steht, in engstem Kontakt mit den Viren. Doch die moderne Medizin regelt die Immunantwort mit Hilfe von Corticosteroiden herunter, wie viele COVID-19 Behandlungsprotokolle, vor allem aus den USA, zeigen.

 

Inzwischen bewirbt die Industrie immer neue Medikamente. Wo werden diese angewendet? 98% der Test-Positiven zeigen keine oder nur milde Symptome. Aber die Medien mischen unkritisch Test und Infektion, Infektion und symptomatische Erkrankung, symptomatische Erkrankung und Tod. Die Schwerbetroffenen sind im Schnitt 80+ und leiden in der weit überwiegenden Mehrzahl der Fälle unter schweren Vorerkrankungen. Wie viele davon an den Folgen der voreiligen Beatmung gestorben sind, kann niemand sagen. Inzwischen wird weiterhin den Intensivpatienten u.a. mit Fentanyl das Atmen abgewöhnt, sonst funktioniert künstliche Beatmung nicht. Diese Patienten wachen, wenn überhaupt, als Junkies auf. Katherine Ellen Foley, „Some drugs used to keep coronavirus patients on ventilators are in short supply”, Quartz, March 31, 2020,

 

Die Angst kommt aus den Intensivstationen,  doch was ist da los?

Die Intensivmedizin zeigt, was sie kann. Dazu kommen Medikamente wie Remdesivir, das für die Ebola-Therapie zu giftig gewesen ist und in weiteren Tests durchfällt.

Josh Farkas. „PulmCrit – Eleven reasons the NEJM paper on remdesivir reveals nothing”, April 11, 2020,

Alle Zweifel haben nicht daran gehindert, Remdesivir in den USA im Blitzverfahren für den Gebrauch freizugeben.

Oder Chloroquin und Azithromycin Kombinationstherapien, die bei Menschen mit cardiovaskulären Vorerkrankungen zum Herzstillstand führen können. Oder eine Chloroquin Monotherapie, die bei Menschen mit Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase Mangel zur Schädigung der roten Blutkörperchen führt. Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase Mangel ist der weltweit häufigste erbliche Gendefekt mit eine Häufigkeit in Afrika von bis zu 20 - 30%. Besonders betroffen sind auch Länder mit einem hohen Anteil afrikanisch stämmiger Menschen.

 

Falsche Prioritäten und täuschende Zahlen

Alles wurde initiiert durch einen maroden Test, überhastete Maßnahmen und ein durch nichts zu rechtfertigendes Vertrauen in den minimalen Ausschnitt aus der Evolutionsmaschine Natur, der in den Gendatenbanken abgelegt ist.

Die Wissenschaft und die von ihr beratene Politik werden weiterhin ihrer selbstgemachten Krise nachlaufen müssen. Obwohl es sehr zweifelhaft ist, dass ein Virus, das bei 50 – 70% der Infizierten keine(!) Symptome hervorruft, genau dann in Europa angekommen war als man die Tests gestartet hat, wie einige jetzt mit Hilfe der Kurven zur Übersterblichkeit glauben machen wollen. Und das bei einer Krankenpopulation, bei der 40% der Intensivpatienten schwerstpflegebedürftig direkt aus dem Pflegeheim auf die Intensivstation kamen. Vgl. Matthias Thöns, „Sehr falsche Prioritäten gesetzt und alle ethischen Prinzipien verletzt“, Deutschlandfunk, 11.4.2020,

Und wir müssen ja bedenken, dass es sich bei den schwer erkrankten COVID-19-Betroffenen, so nennt man ja die Erkrankung meistens, um hochaltrige, vielfach erkrankte Menschen handelt. 40 Prozent von denen kommen schwerstpflegebedürftig aus Pflegeheimen, und in Italien sind von 2.003 Todesfällen nur drei Patienten ohne schwere Vorerkrankungen gewesen. Also es ist eine Gruppe, die üblicherweise und bislang immer mehr Palliativmedizin bekommen hat als Intensivmedizin, und jetzt wird so eine neue Erkrankung diagnostiziert und da macht man aus diesen ganzen Patienten Intensivpatienten.“

 

Fehlalarme - eine soziale Autoimmunkrankheit

In dem derzeitigen medialen Klima und unter dem immensen politischen Druck, auch nachträglich die drakonischen Maßnahmen und deren Folgen zu rechtfertigen, ist es sehr zweifelhaft, dass es zur Zoonose-Hypothese und zu einer umsichtigen Risikoabschätzung noch eine unabhängige wissenschaftliche Diskussion geben wird. Für welche Forschungsanträge wird wohl Geld bewilligt werden?

 

Die Evolution läuft schon Millionen Jahre und in den letzten 20 Jahren werden durch Virologen alle 3-5 Jahre neue "Todesviren" heraussucht, welche die Menschheit angeblich schwer bedrohen sollen?  MERS, SARS(1), SARS(2), Schweinegrippe, Vogelgrippe?  Sind wir wir wirklich so blind? Oder sehen wir, dass der Kaiser nackt ist?


Dazu ein Beispiel aus der Politik:

In einer Umfrage von vor 8 Wochen gaben 100 Personen an, bei der nächsten Bundestagswahl die FDP wählen zu wollen. Letzte Woche wurde diese Umfrage wiederholt und diesmal gaben 200 Personen an, die FDP wählen zu wollen. Die Zunahme von 100% gegenüber vor 8 Wochen wird der guten COVID-19 Arbeit von Parteichef Lindner zugeschrieben.

Wer würde nicht danach fragen, wie viele Personen jeweils befragt worden sind?

Nun, 4 Personen, die diese Frage nicht stellen würden, nennt Johannes Kreis in seinem Beitrag.