kunst 

 

arche

im meer

der beliebigkeit

 

werft

für rettungboote

in fluten der möglichkeit

 

taube

wenn auf see

kein land in sicht

 

schmiede

für anker

im strudel der zeiten

ww nov 2012

 

art 

 

ark

in the sea

of any

 

shipyard

for lifeboats

in floods of choices 

 

dove

in oceans

without land 

 

forge

for anchors

in whirling views

ww nov 2012


Hier stelle ich Gedichte, Lieder und Bilder vor, die als "KUNST" ja immer etwas mehr dürfen als politische oder noch nüchternere Darstellungen unserer Welt. 

Ich liebe die Freiheit des Spiels mit Worten, Bildern und Tönen. Es passt so viel zwischen die Buchstaben und Noten, dass jede/jeder etwas anderes hören kann.



Wer hat Oma umgebracht?

Mein Lied schildert die unmenschliche, verlogene und massenhafte Misshandlung alter Menschen im Herbst 2020 und zeigt, dass fürchterliche Dinge geschehen können, obwohl alle "nur ihre Pflicht tun".




Lasst Euch nicht gegeneinander aufhetzen.

Vom jungen Bob Dylan beeindruckte mich als Schüler ein wütendes, als ehrlich empfundenes Lied gegen die Drahtzieher der Kriege. Es leuchtete mir sofort ein, dass Kriege nicht zwischen den Völkern entstehen, sondern immer von Menschen mit rücksichtslosen Macht- oder Profitinteressen inszeniert und angefacht werden. Weder die eine noch die andere Zivilbevölkerung kann von sich aus ein Interesse an gewaltsamen Lösungen möglicher Konflikte haben. In allen Kriegen werden Menschen gegeneinander aufgehetzt.

Meine Version von Bob Dylan's "Masters of War"  bei  #Friedensnoten.  #Rubikon

Zum Lied von Bob Dylan "Masters of War" passt die aktuelle Rede von Oskar Lafontaine über Krieg in der Ukraine und seine politischen Hintergründe bei den NachDenkSeiten, die sehr treffend ist und mir aus dem Herzen gesprochen hat.

Oskar kann so etwas prima!


 

verbrecher seid ihr

 

verbrecher seid ihr

lächelnd räumt ihr ein

ihr könntet euch wohl irren

in eurer aufgeblasenen macht

mit heißer nadel fuchtelt ihr

es müsse sein

 

verbrecher seid ihr

geheiligt und zum schein

reicht ihr die kalte hand

in der von euch geplanten not

macht ihr uns händereibend

zu geiseln eurer gier

 

verbrecher seid ihr

lasst löschen was uns wahrheit war

verschworen in der praxis

verschwört ihr alle wissenschaft

die nackt euch sieht

von anfang an

 

verbrecher seid ihr

die ihr uns unseren kindern lügen lasst

wir hätten angst

die ist doch längst bei euch zu haus

wenn ihr die stunde klein zählt

die euch schlagen wird

 

verbrecher hört ihr

vor den zäunen eurer macht

das volk dessen vertrauen ihr mißbraucht

euch wütend fragen

wann endlich kommt das ende

und für wen

 

© ww 16.8. 2020

 


Mein Lied für Einander

... Für all die Mutigen, die Klugen,

für die, die laut nach Wahrheit schreien,

für alle, die es nicht ertrugen,

bei Lügen mit dabei zu sein.

Für die, die krank sind nach der Spritze,

für die in Außenseiterrollen,

für Demokraten ohne Sitze,

für alle die, die Frieden wollen.

Für all die Ärzte, die uns schützten,

es sind die Falschen hinter Gittern.

Wir pfeifen laut, wir läuten Sturm

damit die Richtigen erzittern.

 

(PS: Julien Assange habe ich ersetzt, weil ich mir seiner Rolle nicht mehr sicher bin.)